Zwei Bände in einem Band. 372 Seiten mit 331 Diagrammen. Broschur im Format 17×24 cm
Kotows Bücher Denke wie ein Großmeister und Spiele wie ein Großmeister sind echte Klassiker der Schachliteratur und liegen nun zusammengefasst als Sonderausgabe vor. Generationen von Schachfreunden kennen und schätzen Kotow bis heute als Autor, anfangs der 50iger Jahre viertstärkster Spieler der Welt. Er galt als gefährlicher Angriffsspieler und vermittelt in seinen Büchern enormes positionelles Verständnis. Kotow führt uns heran an die Denkweise und Partieplanung eines Großmeisters. Welche strategischen und taktischen Überlegungen stellt ein Großmeister während der Partie an? Diese leicht fassliche Darstellung der komplizierten Schachmaterie gilt schlechthin als Pionierarbeit.
Übrigens: Bekannt wurde der Autor auch für das nach ihm benannte „Kotow-Syndrom“. Kotow beschreibt in Denke wie ein Großmeister, dass man als Spieler lange über mehrere Alternativen für seinen nächsten Zug nachdenkt. Dem Spieler fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. Sobald die Bedenkzeit knapp wird, spielt er spontan und halb in Panik einen Zug, den er überhaupt nicht berechnet hat und der sich oft als schlecht erweist.
Alexander Kotow war der Publikumsliebling am Kandidatenturnier Zürich 1953 (von links nach rechts): Tigran Petrosjan, stehend Alexander Kotow, Paul Keres, Juri Awer-bach und Efim Geller. Kotow war der einzige Spieler, dem es gelang, den Turniersieger und späteren Weltmeister Smyslov in diesem Turnier zu besiegen.